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High-Tech - vom IMPD bis zur Visualisierung
Die Markierung der Arzneiformen erfolgt durch Einarbeitung geringer Mengen (0,5-5 mg) magnetischen
Eisenoxids (während der Herstellung oder nachträglich in ein Bohrloch) und anschließende Magnetisierung.
Das Magnetfeld des gebildeten Dipols wird mit speziellen, supraleitenden Sensoren (Superconducting
Quantum Interference Devices = SQUIDs) bestimmt (Abbildung). Die an den jeweiligen Sensorpositionen
gemessenen magnetischen Flussdichten gestatten die Ermittlung des Aufenthaltsortes, des magnetischen
Momentes und der Ausrichtung des Dipols bzw. der Arzneiform (Abbildung).
Pro Sekunde werden üblicherweise 250 Bilder aufgenommen, so dass auch sehr schnell ablaufende
Prozesse mit hoher Präzision verfolgt werden können. In diesem Punkt ist diese Methode der
Gammaszintigraphie, dem bisherigen Standardverfahren, deutlich überlegen. Ein weiterer relevanter
Vorteil der Methode besteht in der Tatsache, dass das Magnetic Marker Monitoring grundsätzlich
eine dreidimensionale Lokalisation erlaubt.
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Die Verwendung von Magnetit als Marker wirft keine toxikologischen
Bedenken auf, da dieses als schwarzes Farbpigment (E172) zum
Einfärben von Arznei- und Lebensmitteln zugelassen ist. Angesichts
der Verfügbarkeit der Substanz in pharmazeutischer Qualität ist daher
auch die Erstellung eines IMPD unproblematisch.
Diese Rahmenbedingungen ermöglichen die Anwendung der
Untersuchungstechnik auch in zulassungsrelevanten Pivotalstudien.
Weiterführende Informationen können Sie
unserer PDF-Broschüre
sowie den nebenstehenden Veröffentlichungen entnehmen, die wir Ihnen
auf Anfrage gern zusenden:
"High-Resolution Monitoring of the Gastrointestinal Transit of a Magnetically Marked Capsule"
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