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Magnetic Marker Monitoring: die Arzneiform im Magen-Darm-Trakt
Magnetic Marker Monitoring ist ein neuartiges Verfahren zur Untersuchung der Passage von Arzneimitteln
(z.B. Kapseln oder Tabletten) durch den Magen-Darm-Trakt. Zu diesem Zweck werden die Arzneiformen
durch Einarbeitung geringer Mengen an magnetischem Eisenoxid (Lebensmittelfarbstoff E172) markiert
und können dann durch Messung des Magnetfeldes mit Hilfe höchstempfindlicher Sensoren
(SQUIDs), die
in magnetisch stark abgeschirmten Räumen installiert sind, als Dipol lokalisiert werden.
Mit dieser von
Prof. Werner Weitschies, Greifswald, gemeinsam mit Wissenschaftlern der
Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Berlin, entwickelten Technik kann
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das Verhalten der Arzneimittel im Magen und Darm verfolgt,
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der Einfluss der Darreichungsform auf die Resorption charakterisiert,
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die Arzneistoffabgabe aus gastrointestinalen Topika lokalisiert und
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arzneiformbedingte Interaktionen mit Mahlzeiten studiert werden.
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Auf diese Weise werden Informationen erhalten, mit deren Hilfe eine gezielte Optimierung von
Darreichungsformen möglich wird, z.B. bei solchen mit modifizierter Freisetzung oder zur gezielten
Wirkstoffabgabe in bestimmten Darmabschnitten.
Die Untersuchungen führen wir in unserer Probandenstation auf dem Gelände der PTB in Berlin durch.
Durch die intensive Zusammenarbeit mit Professor Werner Weitschies bei der Konzeption, Auswertung und
physiologischen Interpretation der Befunde können wir eine Projektabwicklung auf höchstem Niveau
gewährleisten.
Weitere Informationen finden Sie in unserer
PDF-Broschüre "Magnetic Marker Monitoring".
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