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Erklärung unerwarteter pharmakokinetischer Phänomene: Nicht selten ist die Interpretation
überraschender Verläufe von Plasmaprofilen (z.B. mit Doppelpeaks) schwierig und bleibt oft
spekulativ. In vielen Fällen eröffnet das Magnetic Marker Monitoring Einblicke, die eine
Erklärung der Effekte ermöglichen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt oft in der exakten
Kenntnis der Magenverweildauer der Arzneiform.
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Lokalisierung der Wirkstofffreisetzung im Magen-Darm-Trakt: Für die gezielte Entwicklung
von Präparaten mit modifizierter Freisetzung sowie gastrointestinalen "Topika" ist die
Kenntnis des Ortes und der Kinetik der Abgabe des Wirkstoffs aus der Arzneiform von
essentieller Bedeutung. Untersuchungen mit Hilfe des Magnetic Marker Monitoring eröffnen
hier Möglichkeiten zur Optimierung der Produkte.
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In-vitro/in-vivo-Korrelationen: Die Standardverfahren zur Etablierung solcher Korrelationen
stoßen nicht selten an Interpretationsgrenzen, meist als Folge fehlender Informationen zum
Verhalten der Arzneiformen im Magen-Darm-Trakt. Diese Lücke kann durch die MMM-Technik
geschlossen werden. Auf diese Weise lässt sich die Sicherheit der Aussagen entscheidend
verbessern.
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