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  MMM-Technik eröffnet faszinierende Perspektiven

Gastrointestinales Imaging hat sich als Methode zur Charakterisierung des Verhaltens von oralen Arzneiformen auf dem Weg durch den Magen-Darm-Trakt bewährt. Gegenüber der Gammaszintigraphie bietet die MMM-Technik entscheidende Vorteile, z.B. Visualisierung rasch ablaufender Prozesse, 3D-Lokalisierung und Verzicht auf radioaktive Exposition.

Die auf diese Weise gewonnenen Informationen können vielfältig genutzt werden, z.B.

Erklärung unerwarteter pharmakokinetischer Phänomene: Nicht selten ist die Interpretation überraschender Verläufe von Plasmaprofilen (z.B. mit Doppelpeaks) schwierig und bleibt oft spekulativ. In vielen Fällen eröffnet das Magnetic Marker Monitoring Einblicke, die eine Erklärung der Effekte ermöglichen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt oft in der exakten Kenntnis der Magenverweildauer der Arzneiform.

Lokalisierung der Wirkstofffreisetzung im Magen-Darm-Trakt: Für die gezielte Entwicklung von Präparaten mit modifizierter Freisetzung sowie gastrointestinalen "Topika" ist die Kenntnis des Ortes und der Kinetik der Abgabe des Wirkstoffs aus der Arzneiform von essentieller Bedeutung. Untersuchungen mit Hilfe des Magnetic Marker Monitoring eröffnen hier Möglichkeiten zur Optimierung der Produkte.

In-vitro/in-vivo-Korrelationen: Die Standardverfahren zur Etablierung solcher Korrelationen stoßen nicht selten an Interpretationsgrenzen, meist als Folge fehlender Informationen zum Verhalten der Arzneiformen im Magen-Darm-Trakt. Diese Lücke kann durch die MMM-Technik geschlossen werden. Auf diese Weise lässt sich die Sicherheit der Aussagen entscheidend verbessern.


 
 
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